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Musik auf dem Speicherstick
Wie lässt sich Musik eigentlich sonst noch vermarkten?
Autor: Christoph Büchel
Keane haben gezeigt, dass es möglich ist, auch die „Barenaked Ladies“ haben den Versuch schon unternommen. Musik wird auf einem USB-Stick verkauft. Nun wollen es „The Fratellis“ auch wissen und haben ihre neue Single in einer limitierten Edition als USB-Variante auf den Markt gebracht.

Was bringt das? Die Idee dürfte so einigen Marketing- Experten schon in den Sinn gekommen sein, ist es sinnvoll, Musik auf diesem Wege zu verkaufen? Außer Frage steht, dass diese Form des physischen Datenträger- Verkaufs erst durch die noch immer fallenden Preise von Flashspeichern relevant geworden ist. So wird die Single der Fratellis mit dem Namen „Baby Fratelli“ auf einem Stick mit 256MB geliefert, der genauso viel kostet wie eine normale Single.

Sollten sich die Plattenkonzerne einbilden, auch diese Form mit unzähligen neuen Kopierschützen „sichern“ zu müssen, ist für mich die Sinnhaftigkeit dieses „neuen“ Mediums nicht mehr gegeben. Wenn es aber möglich sein sollte, auf diesem Weg Musik zu kaufen und direkt auf die Festplatte zu portieren, sei es vorteilhafter als der Download aus dem Netz aufgrund einer langsamen Internetverbindung, oder auch nur, um sich den Daten-Traffic zu sparen, klingt diese Idee schon um einiges spannender.

Die Fratellis packen auch gleich das dazugehörige Video mit auf den Stick. Vom Stick auf die Festplatte, eventuell konvertieren und von der Festplatte auf den Video/mp3-Player. Das macht Sinn. So stelle ich es mir zumindest vor. Sinkende CD-Verkaufszahlen wird man damit nicht retten können. Aber so einige interessante Möglichkeiten für die „digitale Weiterverarbeitung“ bietet ein USB-Stick auf jeden Fall.
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