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Es tut sich etwas.... (DRM Teil 5)
Das Downloadgeschäft wird Stück für Stück neu aufgemischt
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Wie schon seit längerem bekannt, bietet der iTunes-Store ab diesem Monat DRM-freie Stücke des Majorlabels EMI an. Dass hier sofort Erwartungen aufkommen, andere große Labels könnten sich ebenfalls zu diesem Schritt entschließen, scheint nur logisch. In dem Artikel über den Durchbruch der EMI in diesem Bereich versprach ich Reaktionen von unterschiedlichsten Seiten. Allein: es gab kaum welche, denn in dem Ausmaß, in dem man es sich gewünscht hätte, passierte zunächst einmal: gar nichts.
 Dieses Fehlen von Reaktionen der anderen Majorlabels kann man unterschiedlich deuten, dennoch scheinen sie einem Schritt gegen das „Digital Rights Management“, den Kopierschutz auf mp3-Files eher abgeneigt. Abgesehen von EMI hat noch keines der großen Labels eingesehen, wie engstirnig es ist, an einer Technologie wie DRM festzuhalten. Die Kopierschutzgegner stehen nun vor dem schwierigen Versuch, die Engstirnigen mit allen Mitteln von derartigen Einschränkungen wegzulocken.
Der nächste große Versuch wird in diesem Fall von Amazon gestartet, wenn auch vorerst (und hier geht man noch von einem Start im Jahre 2007 aus) nur in Amerika. Das Angebot soll mehrere Millionen Songs beinhalten und von mehr als 12.000 Labels stammen. Glaubt man diesen vorläufigen Planungen, dürfte ein mehr als interessantes Angebot herauskommen, noch wichtiger ist aber vielleicht der Umstand, dass der Druck auf Majors wie Universal, SonyBMG oder Warner erhöht wird, denn auf DRM lässt sich Amazon garantiert nicht ein – soviel steht fest.
Die „Großen“ sind zwar noch immer gegen die Aufhebung eines solchen Kopierschutzes, um das „Rip, Mix & Burn“- Verhalten der Konsumenten einzuschränken, geraten aber mehr und mehr unter Zugzwang. Nun geht der Platzhirsch Apple selbst gegen DRM vor, mit welchem er anfangs seinen eigenen Music-Store ganz eng an den iPod binden konnte. Und dies eigentlich immer noch tun sollte - aus rein markwirtschaftlicher Sicht. Es zeigt sich, dass Downloadanbieter sehr wohl in Richtung Zukunft blicken. Die Majorlabels schauen da lieber in die Vergangenheit. Wenn sich das nicht ändert, werden sich die „Großen“ irgendwann in einem Nischenmarkt wieder finden. Vinyls werden ja heute auch noch verkauft. Immerhin ein paar ...
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