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ARTISTS


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Artist-Generated Business
Power to the artists!
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Die Trendwende hat wohl längst begonnen. Künstler müssen sich heute stärker selbst vermarkten und präsentieren als dies vor einigen Jahren der Fall war. Was früher oftmals das Label übernommen hat, liegt heute beim Künstler selbst. Es geht um Social-Network-Plattformen, aber auch um selbstständige Organisation von Auftritten und den Aufgaben rundherum.
 Einerseits ist es hier die Kontrolle, die der Artist so über sein Tun „zurückbekommt“, andererseits aber auch eine gewisse „Filterfunktion“, bei der eine Absonderung der Beständigen durch die Konsumenten selbst stattfindet. Heute ist es leichter denn je, seine Musik selbst online zu vermarkten und verfügbar zu werden. Schwieriger ist es jedoch, den absoluten Super-Star-Status zu erreichen, da die großen „Geldspritzen“ der Majorlabels fehlen, die Artists künstlich in die Höhe gepusht hatten.
Ein weiterer interessanter Punkt ist das Phänomen der „Brand-Artists“. Viele Unternehmen, ob Bekleidungsindustrie oder Coffe-Shop-Kette, verkaufen und verschenken Musik. Der Künstler hat so die Möglichkeit, einerseits finanzielle Unterstützung ohne ein großes Label dahinter zu erhalten, andererseits wird auf neuen Wegen für eine „nebenbei laufende“ Verbreitung der Musik gesorgt. Die Problematik ist hierbei oft, die passende Marke zum passenden Musiker zu finden. Nicht viele Images sind kombinierbar, weshalb „Branded-Entertainment“ zwar eine gute Idee im Hintergrund beherbergt, allerdings nicht immer leicht umzusetzen ist.
Was für den Content-generierenden Künstler im Endeffekt wichtig bleibt, ist das „360-Grad-Marketing“ für sich selbst. Hier wird ihm heutzutage mehr Verantwortung zuteil – übernehmen will das nämlich kaum jemand mehr. Wer sich also selbst nicht darstellen und präsentieren kann, fällt meist schneller „durch den Rost“, als ihm lieb ist.
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