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ARTISTS


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Ash live @ Flex | 1.12.2007
Drowned In Sound
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Das für seine High-Fidelidtyesquen Best Of-Listen bekannte Q Magazine listete einst Ash auf Platz 2 (# 1 übrigens AC/DC) als eine der "50 Bands To See Before You Die". Wer das heuer in unseren Breiten tun wollte musste sich allerdings etwas gedulden, denn die Auftritte beim Two Days A Week in Wiesen im August bzw. am 30.09. im Wiener Flex mussten aufgrund einer Verletzung von Bassisten Mark Hamilton abgesagt werden. Der Auftritt in letzterer Location wurde aber am 1.12. nachgeholt, was für die zahlreichen Fans des irischen Trios ein verfrühtes Weihnachts- geschenk bedeutete.
 Geschenke hatten Tim Wheeler & Co an diesem Abend auch genug zu verteilen, nämlich die zahlreichen Hits & Hymnen wie "Oh Yeah”, ”Girl From Mars”, „A Life Less Ordinary“ oder „Shining Light“, die sich im Laufe von 15 Jahren Bandgeschichte angesammelt haben. Man beschränkte sich freilich nicht darauf, ein Greatest Hits-Programm herunterspielen, son- dern überzeugte neben spürbarer Spielfreude auch mit den Songs vom aktuellen Album „Twilight Of The Innocent“, allen voran das „You Can't Have It All” oder „End Of The World“.
Bemerkenswerterweise bestand das Publikum nicht bloß aus Britpop-Sentimentalisten, die sich ein Konzert einer der letzten Überlebenden dieses Genres nicht entgehen lassen wollten, sondern war kräftig durchmischt mit Vertretern jener Generation, die gerade mal den Kinder- garten hinter sich hatte, als DJ-Legende John Peel anno 1994 erstmals „Jack Names The Planet“ in seiner Show präsentierte oder „Kung Fu“ (das Tim Wheeler mittels einer Gitarren- einlage veredelte) ein Jahr später der Band den ersten Charthit bescherte.
Angesichts einer derartigen Fanstruktur könnten sich Ash auch noch in einem Jahrzehnt einer treuen Fanbasis sicher sein. Allerdings ist die Zukunft der Band doch etwas ungewiss, schließlich will man keine weiteren Alben mehr veröffentlichen und stattdessen, ihrer Inter- pretation der Marktentwicklung gehorchend, nur mehr Tracks herausbringen. In jedem Fall bleibt zu hoffen, dass dieser höchst unterhaltsame Konzertabend nicht das letzte Österreich-Gastspiel von Ash gewesen ist.
Einige Wermutstropfen gab es allerdings an diesem Abend doch. So versäumten etliche Fans aufgrund des offenbar nach Dienst nach Vorschrift agierenden Garderobenpersonal zumindest visuell zwei bis drei Songs, der Sound konnte nicht wirklich überzeugen und auf der Setliste vermisste man schmerzlich Hymnen wie „Candy“ oder „Starcrossed“. Tja, you can't have it all.
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