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Pristine - One
Musik, die alle erreichen soll
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Stefan Egger |
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Pop |
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CD |
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Eine Gruppe, die sechs Monate nach ihrer Gründung schon unter die 15 besten Bands Österreichs gewählt wird, muss wohl nicht weiter gepusht werden. Auch das Statement von Ö3-Musikredakteur Clemens Stadlbauer zum Sänger der Band lässt auf Größeres hoffen: „Die raue Stimme von Chris Schatz ist absolute Weltklasse.“ Na denn! Aber kann man sich das Ganze auch in alternativeren Kreisen noch anhören? Man kann. Pristine macht zwar Mainstream- kompatible Musik, kommt dabei aber weder wie eine der klassischen Konservenbands noch stilistisch austauschbar rüber. Für mich klingt Schatz zwar weder nach Bruce Springsteen oder Bryan Adams, wie mancherorts zu lesen ist - dass er dem frischen Gitarrenpop der Band aber das entscheidende Etwas gibt, ist jedoch unbestreitbar.
 Doch Pristine ist keine One Man Show: Neben Chris Schatz (er spielt auch Gitarre) sind noch Gabor Ferencz an der Gitarre, Alex Drechsler an den Drums, Andy Hofbauer (Bass und Gesang) sowie Wiff Enzenhofer (Keyboard und Gesang) mit von der Partie. Auf ihrem neuen Album „One“ finden sich 12 stimmige Songs, an denen sie seit Frühjahr 2004 gefeilt haben - und die man eigentlich fast nur als Appetitmacher auf ihre Live-Auftritte sehen sollte. Denn für Chris „hat Musik zwar mit dem Radio ein schönes Dach gefunden, im Grunde ist sie aber doch auf der Bühne zuhause“. Davon kann man sich auch anhand der Livevideos auf der Homepage [ www.pristine.at ] überzeugen, wo auch allerhand Lob für die Konzerte im Gästebuch zu finden ist. Natürlich kann man weniger schmeichelhafte Kommentare weglassen, doch so misstrauisch wollen wir hier mal nicht sein.
Inhaltlich handeln die Songs Situationen, die jeder schon einmal erlebt hat oder die zumindest jeden betreffen. „Schließlich soll unsere Musik von jedem verstanden werden. Sie soll beim Autofahren klingen und gleichzeitig auch berühren“, meint Pristine dazu. Das klingt eigentlich nach gut gemachter Hintergrundmusik, ist aber in Wahrheit viel spannender und echt professionell umgesetzt. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Pristine mit ein bisschen Glück in der Heavy Rotation landen und in größeren Locations als dem Linzer Posthof spielen. Wir bleiben dran!
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