CD


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Oasis - Heathen Chemistry
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| Autor: |
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tom |
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Noize.cc |
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Pop |
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CD |
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Oasis sind von Belang. Sie finden im deutschen Feuilleton statt. Egal, ob in guten oder schlechten Zeiten. Heuer begeistern die Gallaghers nebst Gespielen wieder, was zuvörderst an der überaus okayen neuen Platte „Heathen Chemistry“ liegt. Trotzdem kann über die Britpop-Könige nur gehandelt werden, wenn das Privatleben der Ehebrecher und Pubsäufer, der Fußballfans und Pop-Scharfrichter ausgebreitet wird. Da ist es eher ruhig zuzeiten von trautem Familienglück mit (neuen) Frauen und wonnigen Kleinkindern. Glücklicherweise geriert sich Gallagher, der Ältere, bei jeder Albumveröffentlichung von neuem als Kritikaster. Da hat dann noch jeder sein Fett weggekriegt.
 Mick Jagger und Paul Mcartney sollten gemäß dem Gallagher-Verdikt ihre Gitarren verbrennen, weil: Wer jenseits der 30 ist, der schreibt keine guten Songs mehr. Er, Noel, werde rechtzeitig aufhören, nämlich dann , wenn er Lieder schreibe, die schlechter seien als die alten.
Mensch, Noel. Dann hättest Du Dich schon nach Deinem ersten Album aufs Altenteil zurückziehen müssen. Denn Brillanteres als auf „Definitely Maybe“ ist Dir nicht mehr gelungen. Definitiv, nicht vielleicht. Ein „Slide away“, ein „Whatever“, ein „Supersonic“ und ein „Live Forever“ werden Dir nie mehr aus der Feder fließen.
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