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Oasis - Definitely Maybe
Frechheit siegt
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| Autor: |
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Wolfgang Bogner |
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Pop |
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CD |
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Understatement liegt den Menschen von der Insel gewöhnlicherweise nicht. Als sich Britpop Anfang der 90er als Gegenentwurf zum dreckigen Grunge-Sound etablierte, gab es eine Reihe von jungen Bands, die in England einen Flächenbrand der Begeisterung entfachten. The Stone Roses etwa oder Blur. Und dann, plötzlich: Oasis. Erste Stimmen bezeichneten die Band um die Brüder Gallagher als eine Mischung aus Beatles und Sex Pistols. Fürwahr, eine teuflische Mischung.
 Ihr Debüt schlug ein, wie schon lange nichts davor. Hymnen im Großformat, Songs, die auch nach zehn Jahren nichts von ihrem Glanz verloren haben. „Live Forever“ oder „Supersonic“ strahlen noch immer wie wertvolle Diamanten. Zu den Hits kam das freche Auftreten der Band. Andere Musiker wurden verunglimpft, Blur wurden zu Intimfeinden, Konflikte wurden über die sensationsgierige Presse ausgetragen. Dies alles trug dazu bei, dass England für ein paar Jahre zum Popmekka wurde. Denkt man heute an die essenziellen Alben aus dieser Zeit, kommt einem unweigerlich „Definitely Maybe“ in den Sinn. So aufregend und sexy hatte schon lange keine Band mehr geklungen. Als Oasis ein Jahr später „(What’s The Story) Morning Glory“ veröffentlichten, hatten sie ihren persönlichen Höhepunkt erreicht. Doch das wusste man zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Was zählte, war der Augenblick. Und einen besseren Soundtrack konnten man in diesen Tagen nirgendwo finden.
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